Hildegard von Bingen

Bad Sobernheim, 21.1.2018

Sonntag, das übliche Programm: spätes Frühstück (8.30 Uhr) in guter Gesellschaft. Eine Mitpatientin und ihre Mutter setzten sich an meinen Tisch. Es entwickelte sich ein wirklich gutes, kluges Gespräch. Meine Mitpatientin C. hat ebenfalls – also wie ich – eine ausgeprägte Skoliose.
C. wollte sich nicht operieren lassen und arbeitet auch sehr intensiv an ihrem Körper. Schroth-Reha jedes Jahr. Die Mutter begleitet sie. Die Mutter denkt wie ich: Eine OP komme für C. nicht in Frage, aber es gäbe diese Möglichkeit eben auch, und ein Arzt müsse diese Option selbstverständlich ansprechen. Entscheiden müsse der Patient. Stimmt.

Nach dem Mittagessen machten N., C. und ich uns auf und fuhren mit N.s Auto zur Klosterruine Disibodenberg, in der Hildegard von Bingen gewirkt hat. Die Klosterruine war zerfallen und durch die winterliche Witterung wirkte sie etwas desolat. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie im Sommer sehr geheimnisvoll und idyllisch ist.

Es waren kaum Menschen unterwegs, und wir sind den Rundweg gelaufen, haben in der kleinen Kapelle Kerzchen angezündet und die Stimmung auf uns wirken lassen.

Anschließend sind wir in unserem Lieblingscafé „Sommercafé an der Nahe“ eingekehrt. Dort herrscht eine wirklich sehr angenehme und positive Atmosphäre. Ich bewundere immer den wunderbaren selbstgemachen Kuchen, der dort angeboten wird, und habe beschlossen, mit sofort eine Backform zu kaufen, wenn ich wieder in München bin, um den Kuchen nachzubacken. Und um mich an Bad Sobernheim zu erinnern.


Bad Sobernheim, 24.1.2018

Letzter Tag …

… und jetzt bin ich schon ein bisschen traurig. Diese vier Wochen waren eine sehr intensive Zeit, in jeder Beziehung. Mal sehen, wie es mit mir zu Hause weitergeht …

Üben

 

 

 

 

 

 

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