Sonntag – therapiefrei

Bad Sobernheim, 7.1.2018

Sonntag. Therapiefrei. Das ist erst mal sehr komisch, weil man am Sonntag seine Zeit selbst ausfüllen muss, also man muss sich überlegen: Was mache ich heute? Ich bin nach dem Frühstück in den Ort gegangen, habe mich ins Café Andrae gesetzt und einen wunderbaren großen Cappuccino getrunken. Der Cappuccino war köstlich.

Normalerweise trinke ich zu Hause jeden Morgen nach dem Aufstehen zwei große Tassen Kaffee mit aufgeschäumter Milch, dann kann der Tag beginnen. Nach den beiden großen Tassen Cappuccino gehe ich schwimmen. Das ist für meine Wirbelsäule ein sehr guter Start in den Tag.

Hier in Bad Sobernheim gibt es nach dem Aufstehen zwei Tassen Instantkaffee mit Sojamilch, bevor ich das Zimmer verlassen kann, bevor mein Kreislauf und meine Laune in Schwung kommen. Immerhin eine Alternative. Keine perfekte zwar, aber ein guter Kompromiss.

Heute nach dem Mittagessen sind Ingrid, Heidi und ich zu einem wirklich langen Waldspaziergang aufgebrochen. Es war alles ziemlich nass und matschig, aber sehr idyllisch. Nach einem Zwei-Stunden-Marsch sind wir dann im schwedisch angehauchten „Sommercafé“ eingekehrt. Es ist so hübsch und heiter dort.

Abends um 20 Uhr (weil die Erwachsenen ja erst um diese späte Zeit schwimmen dürfen): mein üblicher Sechs-Bahnen-Schwimmbadbesuch, müde und total unmotiviert, aber es musste sein … Dann habe ich mich erschöpft und zufrieden vor dem Fernseher geknallt.

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